Alles rund ums Pflegegeld

Was ist das Pflegegeld?

Das Pflegegeld ist eine zweckgebundene Leistung, um den Mehraufwand durch Pflegebedürftigkeit teilweise abzudecken.

Wer hat Anspruch auf Pflegegeld?

Die allgemeine Anspruchsvoraussetzung ist ein ständiger behinderungsbedingter Pflegebedarf einer in Österreich (oder einem EU-Staat bzw. in der Schweiz) ansässigen Person von durchschnittlich mehr als 65 Stunden monatlich, der mindestens sechs Monate hindurch andauert. Das Pflegegeld ist grundsätzlich an kein Mindestalter der pflegebedürftigen Person gebunden.

Worauf kommt es bei der Pflegegeld-Einstufung an?

Das Pflegegeld ist in sieben Stufen gegliedert. Jede Stufe repräsentiert einen bestimmten Pflegebedarf. Das Einkommen hat keinen Einfluss auf die Höhe des Pflegegeldes. Je nach Stufe wird ein gesetzlich festgelegter Geldbetrag überwiesen (siehe Tabelle rechts).

Wie erfolgt die Auszahlung?

Das Pflegegeld wird grundsätzlich direkt an die pflegebedürftige Person ausbezahlt. Bei Geschäftsunfähigkeit erfolgt die Zahlung an die gesetzliche VertreterIn. Das Pflegegeld wird zwölfmal jährlich ausbezahlt.

weitere Informationen und die 10 häufigsten Irrtümer unter http://www.pflegegeld.at

Welche Pflegegeldstufen gibt es?

Die Pflegegeldstufen in Österreich (Stand: 1.1.2015) sind:

Stufe 1: mehr als 65 h/Monat: 154,20€ (2016: 157,30€)
Stufe 2: mehr als 95 h/Monat: 284,30€ (2016: 290,00€)
Stufe 3: mehr als 120 h/Monat: 442,90€ (2016: 451,80€)
Stufe 4: mehr als 160 h/Monat: 664,30€ (2016: 677,60€)
Stufe 5: mehr als 180 h/Monat: 902,30€ (2016: 920,30€)
Stufe 6: mehr als 180 h/Monat und zeitlich unkoordinierbare Betreuungsmaßnahmen oder dauernde Anwesenheit einer Pflegeperson: 1.260,00€ (2016: 1.285,20€)
Stufe 7: mehr als 180 h/Monat und keine zielgerichtete Bewegung der vier Extremitäten: 1.655,80€                                                               (2016: 1.688,90€)

Wie stellt man einen Pflegegeld-Antrag?

Ein Antrag auf Pflegegeld kann von Angehörigen, einem/einer gesetzlichen VertreterIn, SachwalterIn oder der betroffenen Person selbst gestellt werden.

Danach folgt eine Begutachtung, um den Pflegebedarf einzustufen. Wenn Sie pflegende/-r Angehörige/-r sind, können Sie bei der Einstufung des Pflegegeldes anwesend sein.

Weiterführende Informationen sowie das Formular zum Download bietet das Portal www.help.gv.at.

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